{"beispielaufgaben":[{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Ein mittelständischer Hersteller von Laborgeräten möchte seine bislang papierbasierte Wareneingangsprüfung durch eine neue Softwarelösung ablösen. Die Fachabteilungen haben gemeinsam mit einem externen Beratungshaus über mehrere Monate ein vollständiges Lastenheft erarbeitet. Sämtliche Anforderungen, Prüfschritte und Schnittstellen zum bestehenden ERP-System sind darin abschließend festgeschrieben, vertraglich fixiert und werden sich während der Umsetzung nachweislich nicht mehr ändern. Der Auftraggeber verlangt zudem eine feste Termin- und Kostenplanung sowie eine vollständige Dokumentation für die spätere Abnahme. Als angehende Fachkraft sollen Sie das Projektteam bei der Wahl eines geeigneten Vorgehensmodells unterstützen. Beschreiben Sie ein zu dieser Ausgangssituation passendes klassisches Vorgehensmodell und erläutern Sie dabei drei charakteristische Merkmale oder Phasen dieses Modells, die es für das geschilderte Szenario besonders geeignet machen.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-beschreiben-freitextantwort-01","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Erwartet wird die Benennung und Beschreibung eines klassischen (sequenziellen) Vorgehensmodells, z. B. Wasserfallmodell oder V-Modell (2 Punkte). Anschließend sind drei charakteristische Merkmale/Phasen zu beschreiben und auf das Szenario zu beziehen, je 1-2 Punkte, insgesamt 4 Punkte, z. B.: - lineare, aufeinanderfolgende Phasen (Anforderung, Entwurf, Implementierung, Test, Abnahme); eine Phase wird vor Beginn der nächsten abgeschlossen. - vollständige Anforderungsdefinition zu Projektbeginn passt zum fixierten, unveränderlichen Lastenheft. - feste Termin-, Kosten- und Ressourcenplanung ist durch stabile Anforderungen möglich. - umfassende Dokumentation je Phase unterstützt die geforderte Abnahme. Da die Anforderungen stabil und vertraglich fixiert sind, ist ein agiles Modell hier nicht sachgerecht; nur klassische Modelle sind zu bepunkten. Insgesamt 6 Punkte.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE","FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":6,"punkterahmen":{"max":6,"min":4},"quellen":["ap2-fiae-2022-winter-ae1-a02-b-bb","ap2-fiae-2024-winter-ae1-a01-a","ap2-fiae-2024-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-ca","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-cb"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Ein mittelständischer Fahrradhersteller möchte eine Webanwendung entwickeln lassen, mit der Werkstätten Ersatzteile bestellen und den Bearbeitungsstand ihrer Aufträge verfolgen können. Weil die Anforderungen der beteiligten Werkstätten zu Projektbeginn noch unvollständig sind und sich während der Entwicklung voraussichtlich häufig ändern werden, diskutiert das Projektteam die Wahl eines geeigneten Vorgehensmodells für die Softwareentwicklung.","typ":"absatz"},{"text":"a) Beschreiben Sie zwei grundlegende Kategorien von Vorgehensmodellen, die dem Team für die Softwareentwicklung zur Verfügung stehen. (2 Punkte)","typ":"absatz"},{"text":"b) Ordnen Sie jeder der in Teilaufgabe a) genannten Kategorien jeweils ein konkretes Vorgehensmodell zu und beschreiben Sie dessen typische Merkmale sowie Ablauf. (4 Punkte)","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-beschreiben-freitextantwort-02","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"a) (2 P.) Je 1 P. für die Beschreibung von zwei Kategorien, z. B. klassische/sequenzielle Modelle (feste, aufeinanderfolgende Phasen, umfassende Vorabplanung) und agile/iterative Modelle (inkrementelle Auslieferung, Anpassung an sich ändernde Anforderungen).","typ":"absatz"},{"text":"b) (4 P.) Je 2 P. für ein passend zugeordnetes Modell mit Merkmalen und Ablauf: klassisch z. B. Wasserfallmodell (Phasen Analyse, Entwurf, Implementierung, Test, Betrieb; nacheinander abgearbeitet); agil z. B. Scrum (Sprints, Product/Sprint Backlog, Rollen, regelmäßige Reviews). Andere fachlich korrekte, zur Kategorie passende Modelle sind gleichwertig zu bewerten.","typ":"absatz"},{"text":"Gesamt: 6 Punkte.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE","FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":6,"punkterahmen":{"max":6,"min":4},"quellen":["ap2-fiae-2022-winter-ae1-a02-b-bb","ap2-fiae-2024-winter-ae1-a01-a","ap2-fiae-2024-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-ca","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-cb"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Ein mittelständischer Hersteller von Gartengeräten möchte einen eigenen Online-Shop mit angebundenem Ersatzteilkatalog entwickeln lassen. In der ersten Projektbesprechung wird kontrovers diskutiert, ob die Umsetzung nach einem klassischen oder nach einem agilen Vorgehensmodell erfolgen soll. Die Fachabteilung befürchtet, dass sich die Anforderungen an den Shop während der Entwicklung noch mehrfach ändern werden, weil das Sortiment gerade umgestellt wird. Als verantwortliches Mitglied des Entwicklungsteams sollen Sie der Projektleitung eine fundierte Entscheidungsgrundlage liefern.","typ":"absatz"},{"text":"Beschreiben Sie jeweils die charakteristischen Grundzüge eines klassischen und eines agilen Vorgehensmodells und beschreiben Sie, welches der beiden Modelle für das geschilderte Projekt geeigneter ist.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-beschreiben-freitextantwort-03","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Klassisches Vorgehensmodell (z. B. Wasserfall): sequenzielle, aufeinander aufbauende Phasen, vollständige Anforderungsaufnahme zu Projektbeginn, umfangreiche Dokumentation, spätes lauffähiges Ergebnis, geringe Flexibilität bei Änderungen (2 P.). Agiles Vorgehensmodell (z. B. Scrum): iterativ-inkrementell in kurzen Zyklen/Sprints, enge Kundeneinbindung, laufende Anpassung an geänderte Anforderungen, frühe Teillieferungen (2 P.). Sinnvolle Einordnung: Da sich die Anforderungen voraussichtlich häufig ändern, ist das agile Modell geeigneter, weil es Änderungen flexibel aufnehmen kann; nachvollziehbare Begründung erforderlich (2 P.). Insgesamt max. 6 Punkte.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE","FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":6,"punkterahmen":{"max":6,"min":4},"quellen":["ap2-fiae-2022-winter-ae1-a02-b-bb","ap2-fiae-2024-winter-ae1-a01-a","ap2-fiae-2024-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-ca","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-cb"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Ein mittelständischer Anlagenbauer plant ein Softwareprojekt mit fest vereinbartem Liefertermin und weitgehend stabilen Anforderungen. Nennen Sie ein klassisches Vorgehensmodell, das sich für dieses Projekt eignet.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-nennen-freitextantwort-01","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Erwartet wird die Nennung genau eines klassischen Vorgehensmodells, z. B. Wasserfallmodell, V-Modell oder Spiralmodell. (1 Punkt für ein zutreffendes klassisches Modell; andere korrekte klassische Modelle sind gleichwertig anzuerkennen.)","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.nennen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":1,"punkterahmen":{"max":1,"min":1},"quellen":["ap2-fiae-2022-sommer-ae1-a01-a","ap2-fiae-2022-winter-ae1-a02-b-ba","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-cb"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Ein Entwicklungsteam plant eine neue Buchungssoftware und möchte iterativ in kurzen Zyklen mit regelmäßigem Kundenfeedback arbeiten. Nennen Sie ein hierzu passendes agiles Vorgehensmodell.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-nennen-freitextantwort-02","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Erwartet wird die Nennung eines eindeutig iterativen agilen Vorgehensmodells, das mit Kundenfeedback in festen Zyklen arbeitet, z. B. Scrum oder Extreme Programming (XP). Eine korrekte Nennung wird mit 1 Punkt bewertet. Fachlich gleichwertige, klar iterative agile Modelle sind anzuerkennen. Kanban ist hier nicht tragfähig, da es einen kontinuierlichen Arbeitsfluss statt fester Iterationen beschreibt.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.nennen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":1,"punkterahmen":{"max":1,"min":1},"quellen":["ap2-fiae-2022-sommer-ae1-a01-a","ap2-fiae-2022-winter-ae1-a02-b-ba","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-cb"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Für die Neuentwicklung eines Webshops sollen Sie ein Vorgehensmodell vorschlagen. Nennen Sie ein Vorgehensmodell und geben Sie an, ob es der klassischen oder der agilen Kategorie zuzuordnen ist.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-nennen-freitextantwort-03","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Erwartet wird ein konkretes Vorgehensmodell mit korrekter Kategorie, z. B. Scrum (agil) oder Wasserfallmodell (klassisch). (1 Punkt nur bei zutreffendem Modell samt richtiger Kategoriezuordnung; weitere korrekte Kombinationen sind gleichwertig anzuerkennen.)","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.nennen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":1,"punkterahmen":{"max":1,"min":1},"quellen":["ap2-fiae-2022-sommer-ae1-a01-a","ap2-fiae-2022-winter-ae1-a02-b-ba","ap2-fidp-2024-winter-fdp1-a01-c-cb"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Die Stadtbücherei einer mittelgroßen Kommune lässt eine neue Software für die digitale Ausleihe von E-Books und Hörbüchern entwickeln. Registrierte Leserinnen und Leser sollen Titel reservieren, ausleihen und zurückgeben können. Im Planungsteam werden zwei Vorgehensweisen gegenübergestellt, die jeweils einer Kategorie zugeordnet sind. Das klassische Vorgehen wird durch das V-Modell repräsentiert, das agile Vorgehen durch Scrum. Beide Kategorien und die beiden Modellbeispiele sind bereits festgelegt; Sie müssen kein weiteres Modell auswählen oder benennen.","typ":"absatz"},{"text":"Erläutern Sie bezogen auf dieses Ausleihprojekt sowohl für das klassische als auch für das agile Vorgehen jeweils die folgenden vier Aspekte:\n– wie die Projektplanung erfolgt,\n– wie mit den Anforderungen umgegangen wird,\n– wie flexibel auf nachträgliche Änderungen reagiert werden kann,\n– wie die Auftraggeberseite der Bücherei und die späteren Nutzenden eingebunden werden.","typ":"absatz"},{"text":"Damit sind für jede der beiden Kategorien genau vier Erläuterungen und insgesamt acht Erläuterungen zu formulieren.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-erlaeutern-freitextantwort-01","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Acht Positionen zu je 1 Punkt (4 klassisch, 4 agil); fachlich gleichwertige Erläuterungen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Klassisches Vorgehen (V-Modell):\n1. Planung: Gesamte Planung wird vorab in fest aufeinanderfolgenden Phasen erstellt, jeder Entwicklungsstufe ist eine Teststufe zugeordnet (1 P).\n2. Anforderungen: Werden zu Projektbeginn vollständig erhoben und dokumentiert und bilden die verbindliche Grundlage (1 P).\n3. Flexibilität: Gering; spätere Änderungen erfordern einen aufwendigen Rücksprung in frühere Phasen und verursachen Mehraufwand (1 P).\n4. Einbindung: Vor allem zu Projektbeginn bei der Anforderungserhebung und bei der Abnahme, dazwischen wenig Beteiligung (1 P).","typ":"absatz"},{"text":"Agiles Vorgehen (Scrum):\n5. Planung: Erfolgt iterativ und schrittweise in Sprints, konkretisiert im Sprint-Planning (1 P).\n6. Anforderungen: Werden im Product Backlog gepflegt, priorisiert und dürfen sich im Projektverlauf weiterentwickeln (1 P).\n7. Flexibilität: Hoch; Änderungen lassen sich zwischen den Sprints leicht aufnehmen (1 P).\n8. Einbindung: Kontinuierlich, u. a. über regelmäßige Reviews und den Product Owner als Vertretung der Nutzenden (1 P).","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.erlaeutern","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2022-sommer-ae1-a01-a"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Ein mittelständisches Logistikunternehmen möchte ein neues Lagerverwaltungssystem für seine Kommissionierhallen entwickeln lassen. Über das System sollen Wareneingänge erfasst, Lagerplätze verwaltet und Kommissionieraufträge gesteuert werden. Im Planungsteam werden zwei Vorgehensweisen verglichen, die jeweils einer Kategorie angehören. Das klassische Vorgehen wird durch das Wasserfallmodell vertreten, das agile Vorgehen durch Kanban. Beide Kategorien und die beiden Modellbeispiele sind bereits vorgegeben; eine eigene Modellwahl oder Empfehlung ist nicht erforderlich.","typ":"absatz"},{"text":"Erläutern Sie bezogen auf dieses Lagerprojekt für das klassische Vorgehen und für das agile Vorgehen jeweils die vier folgenden Aspekte:\n– wie die Projektplanung durchgeführt wird,\n– wie mit den Anforderungen umgegangen wird,\n– wie flexibel auf spätere Änderungen reagiert werden kann,\n– wie die Auftraggeberseite und die Lagermitarbeitenden als Nutzende eingebunden werden.","typ":"absatz"},{"text":"Für jede der beiden Kategorien sind somit genau vier Erläuterungen und insgesamt acht Erläuterungen zu geben.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-erlaeutern-freitextantwort-02","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Acht Positionen zu je 1 Punkt (4 klassisch, 4 agil); fachlich gleichwertige Erläuterungen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Klassisches Vorgehen (Wasserfallmodell):\n1. Planung: Sequenziell in klar abgegrenzten, nacheinander abzuarbeitenden Phasen, die vollständig im Voraus geplant werden (1 P).\n2. Anforderungen: Zu Projektbeginn vollständig erfasst, dokumentiert und danach weitgehend festgeschrieben (1 P).\n3. Flexibilität: Gering; spätere Änderungen sind nur mit hohem Aufwand und ggf. Phasenrücksprung umsetzbar (1 P).\n4. Einbindung: Hauptsächlich bei der Anforderungsaufnahme zu Beginn und bei der Endabnahme (1 P).","typ":"absatz"},{"text":"Agiles Vorgehen (Kanban):\n5. Planung: Kontinuierlicher Arbeitsfluss ohne feste Vorabplanung, Aufgaben werden auf einem Board visualisiert und nach Pull-Prinzip mit WIP-Limits gezogen (1 P).\n6. Anforderungen: Werden laufend priorisiert und fortlaufend nachgezogen (1 P).\n7. Flexibilität: Hoch; neue Anforderungen können jederzeit eingereiht werden (1 P).\n8. Einbindung: Fortlaufend; die Lagermitarbeitenden geben regelmäßig Feedback, das Board schafft Transparenz für den Auftraggeber (1 P).","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.erlaeutern","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2022-sommer-ae1-a01-a"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Die Holzmanufaktur Nordlicht plant die Entwicklung einer eigenen Konfigurationssoftware, mit der Kundinnen und Kunden ihre Möbelstücke online zusammenstellen. Im Planungsteam wird diskutiert, ob das Projekt nach einem klassischen oder nach einem agilen Vorgehen umgesetzt werden soll. Als klassisches Beispiel liegt das Wasserfallmodell auf dem Tisch, als agiles Beispiel Scrum. Beide Modellbeispiele sind bereits ausgewählt und sollen nicht erneut genannt werden. Erläutern Sie für das klassische Vorgehen und für das agile Vorgehen jeweils die folgenden vier Aspekte und beziehen Sie Ihre Ausführungen ausdrücklich auf die genannte Kategorie: die Art der Projektplanung, die Behandlung der fachlichen Anforderungen, die Flexibilität gegenüber späteren Änderungen, die Einbindung des Auftraggebers und der späteren Nutzenden. Sie erläutern damit insgesamt acht Aspekte.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-erlaeutern-freitextantwort-03","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"8 Punkte, je erläuterter Aspekt 1 Punkt; fachlich gleichwertige Erläuterungen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Klassisches Vorgehen (Wasserfall):","typ":"ueberschrift"},{"eintraege":["Projektplanung (1 P): vollständige, detaillierte Vorabplanung des gesamten Projekts in fest aufeinanderfolgenden Phasen.","Anforderungen (1 P): Anforderungen werden zu Projektbeginn möglichst vollständig erhoben und verbindlich festgeschrieben.","Flexibilität bei Änderungen (1 P): geringe Flexibilität; spätere Änderungen sind aufwendig und nur über ein formales Änderungsverfahren möglich.","Einbindung Auftraggeber/Nutzende (1 P): eher punktuell, vor allem zu Beginn (Anforderungserhebung) und am Ende (Abnahme)."],"typ":"liste"},{"text":"Agiles Vorgehen (Scrum):","typ":"ueberschrift"},{"eintraege":["Projektplanung (1 P): iterative, wiederholte Feinplanung in kurzen Zyklen (Sprints) statt einmaliger Gesamtplanung.","Anforderungen (1 P): Anforderungen werden fortlaufend gesammelt, priorisiert (z. B. im Backlog) und dürfen sich weiterentwickeln.","Flexibilität bei Änderungen (1 P): hohe Flexibilität; Änderungen können regelmäßig, etwa zu Beginn eines neuen Sprints, aufgenommen werden.","Einbindung Auftraggeber/Nutzende (1 P): kontinuierliche, enge Einbindung, z. B. durch regelmäßige Reviews am Sprintende."],"typ":"liste"},{"text":"Punkteverteilung: 8 × 1 Punkt = 8 Punkte. Bloße Stichwortnennung ohne kategoriebezogene Erläuterung wird nicht gewertet.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.erlaeutern","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2022-sommer-ae1-a01-a"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Im Rahmen einer internen Schulung zu Vorgehensmodellen der Softwareentwicklung sollen Sie zwei grundlegend verschiedene Ansätze systematisch gegenüberstellen. Betrachtet werden das Wasserfallmodell als planorientiertes Vorgehen und Scrum als agiles Rahmenwerk. Vergleichen Sie beide Modelle hinsichtlich der beiden Dimensionen Anforderungsfestlegung und Auslieferungsrhythmus. Füllen Sie die nachstehende Vergleichstabelle vollständig aus, indem Sie für jedes der beiden Modelle in jeder der beiden Spalten eine fachlich vollständige und eindeutig zugeordnete Aussage eintragen. Jede Aussage soll das tatsächliche Vorgehen des jeweiligen Modells in der betreffenden Dimension wiedergeben; bloße Schlagwörter, reine Modellnamen oder allgemeine Vor- und Nachteile genügen nicht. Es sind genau vier Positionen zu besetzen.","typ":"absatz"},{"kopf":["Modell","Anforderungsfestlegung","Auslieferungsrhythmus"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Wasserfallmodell","",""],["Scrum","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-ausfuellen-tabelle-01","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Je Tabellenposition 2 Punkte, insgesamt 8 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Aussagen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Wasserfallmodell / Anforderungsfestlegung (2 P.): Alle Anforderungen werden zu Projektbeginn vollständig erhoben, spezifiziert und verbindlich dokumentiert; sie bilden eine feste, kaum noch veränderbare Grundlage der nachfolgenden Phasen.","typ":"absatz"},{"text":"Wasserfallmodell / Auslieferungsrhythmus (2 P.): Das lauffähige Gesamtsystem wird erst am Ende des Projekts nach Durchlaufen aller Phasen in einer einzigen Gesamtauslieferung übergeben.","typ":"absatz"},{"text":"Scrum / Anforderungsfestlegung (2 P.): Anforderungen werden im Product Backlog gesammelt, laufend priorisiert und jeweils erst zum anstehenden Sprint verfeinert, sodass sie sich über die Projektlaufzeit iterativ weiterentwickeln.","typ":"absatz"},{"text":"Scrum / Auslieferungsrhythmus (2 P.): Nach jedem kurzen Sprint wird ein potenziell auslieferbares Produktinkrement bereitgestellt, sodass in regelmäßigen, kurzen Abständen nutzbare Ergebnisse geliefert werden.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.ausfuellen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2025-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2025-winter-fdp1-a01-b"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Für eine Methodenübersicht in der IT-Abteilung sollen Sie zwei sehr unterschiedliche Steuerungsansätze der Entwicklung gegenüberstellen. Verglichen werden das klassische V-Modell als planorientiertes Phasenmodell und Kanban als flussorientierte Methode. Beurteilen Sie beide ausschließlich in ihrer klassischen Ausprägung hinsichtlich der beiden Dimensionen Qualitätssicherung und Arbeitssteuerung. Füllen Sie die folgende Vergleichstabelle vollständig aus und tragen Sie für jedes Modell in jeder Spalte eine fachlich vollständige, eindeutig zugeordnete Aussage ein, die das tatsächliche Vorgehen wiedergibt. Nicht zugeordnete Sammeltexte, allgemeine Bewertungen oder reine Begriffe werden nicht gewertet. Es sind genau vier Positionen zu besetzen.","typ":"absatz"},{"kopf":["Modell","Qualitätssicherung","Arbeitssteuerung"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Klassisches V-Modell","",""],["Kanban","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-ausfuellen-tabelle-02","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Je Tabellenposition 2 Punkte, insgesamt 8 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Aussagen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Klassisches V-Modell / Qualitätssicherung (2 P.): Jeder Entwicklungsphase des absteigenden Astes ist eine korrespondierende Test- bzw. Prüfphase des aufsteigenden Astes fest zugeordnet (z. B. Spezifikation gegen Abnahmetest), sodass Qualitätssicherung von Anfang an geplant verankert ist.","typ":"absatz"},{"text":"Klassisches V-Modell / Arbeitssteuerung (2 P.): Die Arbeit wird sequenziell nach einem vorab festgelegten Plan gesteuert; jede Phase wird über definierte Ergebnisdokumente bzw. Meilensteine abgeschlossen und freigegeben, bevor die nächste beginnt.","typ":"absatz"},{"text":"Kanban / Qualitätssicherung (2 P.): Qualität wird kontinuierlich im laufenden Arbeitsfluss gesichert, u. a. über definierte Übergabekriterien je Bearbeitungsschritt und die stetige Beobachtung des Flusses.","typ":"absatz"},{"text":"Kanban / Arbeitssteuerung (2 P.): Die Steuerung erfolgt über ein visualisiertes Board mit Begrenzung paralleler Aufgaben (WIP-Limits) nach dem Pull-Prinzip; neue Aufgaben werden erst gezogen, wenn Kapazität frei wird.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.ausfuellen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2025-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2025-winter-fdp1-a01-b"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"In einer Entscheidungsvorlage zu Vorgehensweisen sollen Sie zwei Modelle gegenüberstellen, die unsichere Anforderungen unterschiedlich behandeln. Verglichen werden das Spiralmodell als zyklisch-risikoorientiertes Vorgehen und das Prototyping als erprobungsorientierter Ansatz. Stellen Sie beide Modelle hinsichtlich der beiden Dimensionen Risikobehandlung und Nutzerfeedback gegenüber. Füllen Sie die nachstehende Vergleichstabelle vollständig aus und formulieren Sie für jedes Modell in jeder Spalte eine fachlich vollständige, eindeutig zugeordnete Aussage, die das tatsächliche Vorgehen des Modells in der jeweiligen Dimension wiedergibt. Bloße Schlagwörter, Modellnamen oder allgemeine Vor- und Nachteile ohne Zuordnung genügen nicht. Es sind genau vier Positionen zu besetzen.","typ":"absatz"},{"kopf":["Modell","Risikobehandlung","Nutzerfeedback"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Spiralmodell","",""],["Prototyping","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-ausfuellen-tabelle-03","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Je Tabellenposition 2 Punkte, insgesamt 8 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Aussagen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Spiralmodell / Risikobehandlung (2 P.): In jedem Zyklus wird eine ausdrückliche Risikoanalyse durchgeführt; die größten Risiken werden früh identifiziert und durch gezielte Maßnahmen reduziert, bevor der nächste Zyklus geplant und ausgeführt wird.","typ":"absatz"},{"text":"Spiralmodell / Nutzerfeedback (2 P.): Am Ende jedes Zyklus werden die Zwischenergebnisse bewertet und mit Auftraggeber bzw. Nutzern abgestimmt, sodass deren Rückmeldung in die Planung des nächsten Zyklus einfließt.","typ":"absatz"},{"text":"Prototyping / Risikobehandlung (2 P.): Unklarheiten und technische Risiken werden durch das frühe Erstellen ausführbarer Prototypen praktisch erprobt und dadurch verringert, ohne das Gesamtsystem bereits festzulegen.","typ":"absatz"},{"text":"Prototyping / Nutzerfeedback (2 P.): Nutzer erproben frühe Prototypen unmittelbar und geben konkretes Feedback, das direkt in die Verbesserung und Verfeinerung der nachfolgenden Prototypen einfließt.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.ausfuellen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2025-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2025-winter-fdp1-a01-b"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Ein mittelständischer Maschinenbauzulieferer löst seine über Jahre gewachsene Warenwirtschaft ab und führt ein neues ERP-System ein. Buchhaltung, Fertigungssteuerung und Einkauf sollen nacheinander auf die neue Plattform umgestellt werden. In der Projektgruppe stehen zwei Vorgehensweisen zur Diskussion: ein sequenzielles Vorgehen, das alle Phasen streng nacheinander durchläuft, und ein iterativ-inkrementelles Vorgehen, das die Migration in wiederholbaren Ausbaustufen umsetzt.","typ":"absatz"},{"text":"Vergleichen Sie beide Vorgehensweisen anhand der Dimensionen „Aufnahme von Änderungen während der Migration\" und „fachliche Rückkopplung mit den Abteilungen\". Beschreiben Sie für jede der vier Tabellenpositionen sowohl, wie das jeweilige Modell in der genannten Dimension vorgeht, als auch, welche praktische Folge sich daraus für diese ERP-Migration ergibt. Tragen Sie Ihre Beschreibungen in die folgende Tabelle ein.","typ":"absatz"},{"kopf":["Modell","Aufnahme von Änderungen während der Migration","Fachliche Rückkopplung mit den Abteilungen"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Sequenzielles Vorgehen","",""],["Iterativ-inkrementelles Vorgehen","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-beschreiben-tabelle-01","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Erwartet werden je Position eine Beschreibung von Vorgehen und praktischer Folge; jede vollständige Zelle 2 Punkte, insgesamt 8 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Beschreibungen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Sequenziell / Änderungsaufnahme (2 P.): Änderungen werden nur über formale Änderungsanträge gegen die zu Beginn festgeschriebene Spezifikation aufgenommen. Folge: spät geäußerte Wünsche der Fertigungssteuerung erzwingen Rückschritte in bereits abgeschlossene Phasen und verzögern die Umstellung.","typ":"absatz"},{"text":"Sequenziell / fachliche Rückkopplung (2 P.): Die Abteilungen werden vor allem in der Anforderungsphase und bei der Abnahme einbezogen. Folge: Fehlinterpretationen der Buchhaltungsprozesse zeigen sich erst spät im Test und sind dann aufwendig zu korrigieren.","typ":"absatz"},{"text":"Iterativ-inkrementell / Änderungsaufnahme (2 P.): Änderungen werden zu Beginn jeder Ausbaustufe bewertet und eingeplant. Folge: neue Anforderungen des Einkaufs fließen ohne umfangreiche Umplanung in die nächste Stufe ein.","typ":"absatz"},{"text":"Iterativ-inkrementell / fachliche Rückkopplung (2 P.): Nach jeder Stufe erhalten die Abteilungen einen lauffähigen Teilstand zur Prüfung. Folge: Abweichungen von den Fachprozessen werden früh erkannt und korrigiert.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2025-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2025-winter-fdp1-a01-b"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Ein Anbieter für medizinische Diagnostik entwickelt eine neue Software zur Auswertung von Laborproben, die strengen Qualitäts- und Dokumentationsanforderungen unterliegt. Im Team wird über die Vorgehensweise diskutiert: Ein planorientiertes Vorgehen legt Umfang, Meilensteine und Prüfschritte vollständig im Voraus fest, während ein agiles Vorgehen in kurzen Zyklen arbeitet und die Aufgabenreihenfolge laufend anpasst.","typ":"absatz"},{"text":"Vergleichen Sie beide Vorgehensweisen für dieses Laborsoftware-Projekt anhand der Dimensionen „Planung der Prüf- und Testschritte\" und „Umgang mit wechselnden Prioritäten\". Beschreiben Sie für jede der vier Tabellenpositionen, wie das jeweilige Modell in der genannten Dimension vorgeht und welche praktische Folge sich daraus für die Entwicklung der Laborsoftware ergibt. Tragen Sie Ihre Beschreibungen in die folgende Tabelle ein.","typ":"absatz"},{"kopf":["Modell","Planung der Prüf- und Testschritte","Umgang mit wechselnden Prioritäten"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Planorientiertes Vorgehen","",""],["Agiles Vorgehen","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-beschreiben-tabelle-02","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Erwartet werden je Position eine Beschreibung von Vorgehen und praktischer Folge; jede vollständige Zelle 2 Punkte, insgesamt 8 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Beschreibungen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Planorientiert / Prüfplanung (2 P.): Testfälle und Abnahmeschritte werden vollständig vorab definiert und dokumentiert. Folge: die lückenlose Nachweisführung erleichtert die geforderte Validierung der Laborsoftware.","typ":"absatz"},{"text":"Planorientiert / Prioritätswechsel (2 P.): Die Reihenfolge steht durch den Gesamtplan fest, Änderungen laufen über einen Änderungsprozess. Folge: kurzfristig gemeldete fachliche Prioritäten, etwa ein neuer Probentyp, lassen sich nur verzögert berücksichtigen.","typ":"absatz"},{"text":"Agil / Prüfplanung (2 P.): Tests werden je Iteration mitgeplant und laufend ergänzt. Folge: frühe, kontinuierliche Prüfung, jedoch muss die durchgängige Validierungsdokumentation bewusst zusätzlich sichergestellt werden.","typ":"absatz"},{"text":"Agil / Prioritätswechsel (2 P.): Prioritäten werden zu Beginn jedes Zyklus neu bewertet und im Backlog umsortiert. Folge: dringend benötigte Auswertungsfunktionen können schnell vorgezogen werden.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2025-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2025-winter-fdp1-a01-b"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Ein Speditionsverbund lässt ein Webportal entwickeln, über das Frachtführer Aufträge annehmen, Sendungen verfolgen und Liefernachweise hochladen können. Da einige Anforderungen der beteiligten Partner noch nicht abschließend geklärt sind, diskutiert das Entwicklungsteam zwei Wege: ein phasenorientiertes Vorgehen, das das Portal in klar getrennten, aufeinanderfolgenden Phasen fertigstellt, und ein evolutionäres Vorgehen, das ausgehend von einer Kernversion in wachsenden Ausbaustufen erweitert wird.","typ":"absatz"},{"text":"Vergleichen Sie beide Vorgehensweisen für dieses Logistikportal anhand der Dimensionen „Bereitstellung nutzbarer Teilfunktionen\" und „Umgang mit noch unsicheren Anforderungen\". Beschreiben Sie für jede der vier Tabellenpositionen, wie das jeweilige Modell in der genannten Dimension vorgeht und welche praktische Folge dies für das Logistikportal hat. Tragen Sie Ihre Beschreibungen in die folgende Tabelle ein.","typ":"absatz"},{"kopf":["Modell","Bereitstellung nutzbarer Teilfunktionen","Umgang mit noch unsicheren Anforderungen"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Phasenorientiertes Vorgehen","",""],["Evolutionäres Vorgehen","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-projektvorgehensmodelle-beschreiben-tabelle-03","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Erwartet werden je Position eine Beschreibung von Vorgehen und praktischer Folge; jede vollständige Zelle 2 Punkte, insgesamt 8 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Beschreibungen sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Phasenorientiert / Teilbereitstellung (2 P.): Nutzbare Funktionen stehen erst nach Abschluss aller Phasen zum Projektende bereit. Folge: die Frachtführer können die Sendungsverfolgung erst spät produktiv einsetzen.","typ":"absatz"},{"text":"Phasenorientiert / unsichere Anforderungen (2 P.): Anforderungen müssen zu Beginn möglichst vollständig geklärt und festgeschrieben werden. Folge: noch offene Partnerwünsche verzögern den Phasenbeginn oder führen später zu aufwendigen Nacharbeiten.","typ":"absatz"},{"text":"Evolutionär / Teilbereitstellung (2 P.): Eine lauffähige Kernversion wird früh ausgeliefert und schrittweise erweitert. Folge: die Auftragsannahme kann bereits genutzt werden, während weitere Funktionen folgen.","typ":"absatz"},{"text":"Evolutionär / unsichere Anforderungen (2 P.): Offene Anforderungen werden bewusst späteren Ausbaustufen überlassen und aus Rückmeldungen konkretisiert. Folge: das Portal passt sich an klärende Partneranforderungen an, ohne das gesamte Projekt zu blockieren.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":8,"punkterahmen":{"max":8,"min":8},"quellen":["ap2-fiae-2025-winter-ae1-a01-b","ap2-fidp-2025-winter-fdp1-a01-b"]}],"konzept_id":"fachkonzept.projektvorgehensmodelle","schema_version":3}