{"beispielaufgaben":[{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Ein regionaler Klinikverbund betreibt seine Fachanwendungen bislang auf mehreren getrennten Servern. Die Nutzdaten jeder Anwendung liegen dabei ausschließlich auf fest eingebauten Festplatten des jeweiligen Servers (Direct Attached Storage, DAS). Steigt der Speicherbedarf einer einzelnen Anwendung, muss der betroffene Server außer Betrieb genommen und mit zusätzlichen Laufwerken bestückt werden, während freie Kapazität auf den übrigen Servern ungenutzt bleibt. Die IT-Leitung plant deshalb ein dediziertes, blockbasiertes Speichernetz (SAN), an das künftig alle Server angebunden werden.","typ":"absatz"},{"text":"Beschreiben Sie zwei fachlich unterschiedliche Vorteile, die das blockbasierte SAN in dieser Ausgangslage gegenüber den bisher genutzten lokalen Serverfestplatten (DAS) bietet.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-beschreiben-freitextantwort-01","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Erwartet werden zwei fachlich trennscharfe, auf die beschriebene Ausgangslage bezogene Vorteile (je 2 Punkte: 1 Punkt Benennung, 1 Punkt sachlich passende Beschreibung).","typ":"absatz"},{"text":"Vorteil 1 (2 P): Zentrale Speicherkonsolidierung und bedarfsgerechte Kapazitätserweiterung – die bislang auf einzelne Server verteilten Laufwerke werden zu einem gemeinsamen Speicherpool zusammengefasst; freie Kapazität kann jeder Anwendung zugewiesen und erweitert werden, ohne einzelne Server zu öffnen oder abzuschalten.","typ":"absatz"},{"text":"Vorteil 2 (2 P): Gemeinsamer blockbasierter Zugriff mehrerer Server auf denselben zentralen Speicher, sodass Speicher unabhängig vom einzelnen Server bereitgestellt wird (z. B. für Cluster- oder Ausfallsicherungsszenarien).","typ":"absatz"},{"text":"Als gleichwertig anzuerkennen sind andere einzelne, in der Ausgangslage tragende Vorteile, etwa zentrale Datensicherung oder zentrale Administration des Speichers. Nicht als zwingende Lösung zu bepunkten ist ein pauschal behaupteter höherer Durchsatz ohne beschriebenen szenariobezogenen Grund.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":4,"punkterahmen":{"max":4,"min":4},"quellen":["ap2-fidp-2021-winter-fdp2-a03-b"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Eine radiologische Praxis legt ihre digitalen Bildarchive derzeit auf einem NAS-System ab, das über das allgemeine Büro-LAN erreichbar ist. Über dasselbe Netz laufen auch der übrige Client- und Anwendungsverkehr, weshalb der Zugriff auf große Bilddatensätze zu Stoßzeiten spürbar langsam wird. Für die geplante Befundungsdatenbank soll künftig ein eigenes, blockbasiertes Speichernetz (SAN) über einen separaten Fibre-Channel-Pfad bereitgestellt werden.","typ":"absatz"},{"text":"Beschreiben Sie zwei fachlich unterschiedliche Vorteile, die das blockbasierte SAN gegenüber dem bisherigen NAS über das gemeinsame LAN in dieser Ausgangslage bietet.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-beschreiben-freitextantwort-02","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"2 Punkte je nachvollziehbar beschriebenem Vorteil, zwei fachlich verschiedene Vorteile erforderlich (insgesamt 4 Punkte).","typ":"absatz"},{"text":"Mögliche anzuerkennende Vorteile mit Bezug zur NAS-über-LAN-Ausgangslage (fachlich gleichwertige Formulierungen gelten):","typ":"absatz"},{"eintraege":["Das eigene, vom Client-LAN getrennte Speichernetz entlastet den bisher gemeinsam genutzten Netzpfad, sodass Speicher- und Büroverkehr sich nicht mehr gegenseitig ausbremsen (2 P).","Blockorientierter Zugriff ist für die Befundungsdatenbank besser geeignet als der dateiorientierte NAS-Zugriff, wodurch Datenbankoperationen mit geringerer Latenz und feinerer Zugriffsebene bedient werden (2 P).","Alternativ anerkennbar: höherer und stabilerer Durchsatz über den dedizierten Fibre-Channel-Pfad."],"typ":"liste"},{"text":"Abzug/keine Punkte: bloße Nennung ohne Beschreibung sowie pauschale Leistungs- oder Verfügbarkeitsaussagen ohne erkennbaren Bezug zur beschriebenen NAS-Situation.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":4,"punkterahmen":{"max":4,"min":4},"quellen":["ap2-fidp-2021-winter-fdp2-a03-b"]},{"artefakt_id":"artefakt.freitextantwort","aufgabe":[{"text":"Ein Onlinehändler betreibt seine Datenbank- und Anwendungsserver als virtuelle Maschinen, deren Speicher bisher jeweils auf lokal eingebauten Platten der einzelnen Hostrechner (Direct Attached Storage, DAS) liegt. Fällt ein Host aus, sind die darauf gespeicherten virtuellen Maschinen nicht auf einem anderen Host verfügbar, und eine Verschiebung im laufenden Betrieb ist nicht möglich. Geplant ist ein zentrales, blockbasiertes Speichernetz (SAN), auf das alle Hosts gemeinsam zugreifen.","typ":"absatz"},{"text":"Beschreiben Sie zwei fachlich unterschiedliche Vorteile, die das blockbasierte SAN gegenüber der bisherigen DAS-Lösung in dieser Ausgangslage bietet.","typ":"absatz"}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-beschreiben-freitextantwort-03","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"2 Punkte je nachvollziehbar beschriebenem Vorteil, zwei fachlich verschiedene Vorteile erforderlich (insgesamt 4 Punkte).","typ":"absatz"},{"text":"Mögliche anzuerkennende Vorteile mit Bezug zur DAS-Virtualisierungsausgangslage (fachlich gleichwertige Formulierungen gelten):","typ":"absatz"},{"eintraege":["Zentraler, von allen Hosts gemeinsam nutzbarer Blockspeicher ermöglicht, dass virtuelle Maschinen bei Ausfall oder Wartung eines Hosts auf einem anderen Host weiterlaufen bzw. dorthin verschoben werden, was mit hostgebundenem DAS nicht möglich war (2 P).","Kapazität und Auslastung lassen sich zentral über den gemeinsamen Speicher-Pool verwalten und erweitern, statt Speicher je Host isoliert vorzuhalten (2 P).","Alternativ anerkennbar: zentrale, einheitliche Datensicherung des konsolidierten Bestands."],"typ":"liste"},{"text":"Abzug/keine Punkte: bloße Nennung ohne Beschreibung sowie pauschale Aussagen zu Verfügbarkeit oder zentraler Verwaltung ohne erkennbaren Bezug zur beschriebenen DAS-Situation.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.beschreiben","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIDP"],"teil":"AP2"},"punkte":4,"punkterahmen":{"max":4,"min":4},"quellen":["ap2-fidp-2021-winter-fdp2-a03-b"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Ein astronomisches Institut verarbeitet die Rohdaten mehrerer Teleskope und plant seine Speicherlandschaft neu. Für drei klar getrennte Speicherbedarfe stehen die Konzepte DAS, NAS und SAN zur Verfügung. DAS bezeichnet einen Blockspeicher, der direkt an genau einen Rechner angebunden ist. NAS stellt einen dateibasierten Speicherzugriff über das vorhandene Datennetz bereit. SAN stellt einen blockbasierten Speicherzugriff über ein dediziertes Speichernetz bereit.","typ":"absatz"},{"text":"Bedarf 1: Ein einzelner Auswertungsrechner benötigt einen sehr schnellen Zwischenspeicher, um die Rohaufnahmen einer kompletten Beobachtungsnacht lokal zu entrauschen; kein weiterer Rechner greift auf diesen Speicher zu.\nBedarf 2: Räumlich verteilte Arbeitsgruppen sollen fertig reduzierte Sternkataloge als gemeinsame Dateien über das bestehende Institutsnetz öffnen, bearbeiten und wieder ablegen.\nBedarf 3: Ein Verbund aus mehreren Rechenknoten soll gleichzeitig mit hohem Durchsatz und geringer Latenz blockweise auf das zentrale Rohdatenarchiv zugreifen, ohne das übrige Institutsnetz zu belasten.","typ":"absatz"},{"text":"Ordnen Sie jedem Bedarf genau eines der drei Konzepte zu und begründen Sie jede Zuordnung mit genau zwei unterschiedlichen, auf das jeweilige Szenario bezogenen Gründen. Tragen Sie Ihre Ergebnisse in die folgende Tabelle ein.","typ":"absatz"},{"kopf":["Speicherbedarf","Zugeordnetes Konzept","Begründung (zwei Gründe)"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Bedarf 1","",""],["Bedarf 2","",""],["Bedarf 3","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-begruenden-tabelle-01","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Bewertung: je Zeile 1 Punkt für die richtige Zuordnung sowie je 1 Punkt für jeden der zwei tragfähigen, szenariogebundenen Gründe (2 Punkte), insgesamt exakt 9 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Gründe sind anzuerkennen; ein erschöpfender Katalog wird nicht verlangt.","typ":"absatz"},{"text":"Bedarf 1: DAS (1 P). Gründe: Nur ein einziger Auswertungsrechner greift zu, sodass keine Netzfreigabe erforderlich ist (1 P); die direkte Blockanbindung liefert den geforderten sehr schnellen lokalen Zwischenspeicher für die nächtlichen Rohaufnahmen (1 P). Bedarf 2: NAS (1 P). Gründe: Mehrere räumlich verteilte Arbeitsgruppen benötigen gemeinsamen Dateizugriff auf dieselben Kataloge (1 P); der dateibasierte Zugriff nutzt das bereits vorhandene Institutsnetz und erfordert keine gesonderte Speicherinfrastruktur (1 P). Bedarf 3: SAN (1 P). Gründe: Der blockbasierte Zugriff über ein dediziertes Speichernetz erlaubt mehreren Rechenknoten gleichzeitig hohen Durchsatz und geringe Latenz (1 P); das eigene Speichernetz entlastet das übrige Institutsnetz und trennt den Archivverkehr davon ab (1 P).","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.begruenden","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":9,"punkterahmen":{"max":9,"min":9},"quellen":["ap2-fiae-2024-winter-ae1-a02-a"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Ein Studio für Film-Postproduktion richtet seine Speicherumgebung für den nächsten Kinojahrgang ein. Für drei fachlich getrennte Speicherbedarfe stehen die Konzepte DAS, NAS und SAN bereit. DAS bezeichnet einen Blockspeicher, der direkt an genau einen Arbeitsplatzrechner angeschlossen ist. NAS bietet einen dateibasierten Speicherzugriff über das hausinterne Datennetz. SAN bietet einen blockbasierten Speicherzugriff über ein eigenes, dediziertes Speichernetz.","typ":"absatz"},{"text":"Bedarf A: Ein einzelner Colorist-Arbeitsplatz braucht einen unmittelbar angebundenen, sehr schnellen Speicher, um während der Farbkorrektur einzelne 4K-Sequenzen ruckelfrei abzuspielen; andere Rechner nutzen diesen Speicher nicht.\nBedarf B: Die Produktionsleitung und mehrere Cutter möchten Schnittfassungen, Drehbücher und Projektdateien als gemeinsame Ordner über das Hausnetz austauschen.\nBedarf C: Mehrere Renderserver und Schnittplätze müssen gleichzeitig mit sehr geringer Latenz und hohem Durchsatz blockweise auf denselben zentralen Rohmaterialpool zugreifen, ohne den übrigen Bürodatenverkehr zu stören.","typ":"absatz"},{"text":"Ordnen Sie jedem Bedarf genau eines der drei Konzepte zu und begründen Sie jede Zuordnung mit genau zwei unterschiedlichen, auf das jeweilige Szenario bezogenen Gründen. Tragen Sie Ihre Ergebnisse in die folgende Tabelle ein.","typ":"absatz"},{"kopf":["Speicherbedarf","Zugeordnetes Konzept","Begründung (zwei Gründe)"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Bedarf A","",""],["Bedarf B","",""],["Bedarf C","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-begruenden-tabelle-02","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Bewertung: je Zeile 1 Punkt für die richtige Zuordnung sowie je 1 Punkt für jeden der zwei tragfähigen, szenariogebundenen Gründe (2 Punkte), insgesamt exakt 9 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Gründe sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Bedarf A: DAS (1 P). Gründe: Nur der eine Colorist-Arbeitsplatz nutzt den Speicher, sodass kein Netzzugriff nötig ist (1 P); die direkte Blockanbindung liefert die geforderte hohe Geschwindigkeit für ruckelfreies 4K-Abspiel (1 P).\nBedarf B: NAS (1 P). Gründe: Produktionsleitung und mehrere Cutter benötigen gemeinsamen Dateizugriff auf dieselben Ordner (1 P); der dateibasierte Zugriff über das vorhandene Hausnetz kommt ohne separate Speicherinfrastruktur aus (1 P).\nBedarf C: SAN (1 P). Gründe: Der blockbasierte Zugriff über ein dediziertes Speichernetz ermöglicht mehreren Renderservern und Schnittplätzen gleichzeitig geringe Latenz und hohen Durchsatz auf den Rohmaterialpool (1 P); das getrennte Speichernetz hält den Bürodatenverkehr frei von diesem Lastprofil (1 P).","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.begruenden","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":9,"punkterahmen":{"max":9,"min":9},"quellen":["ap2-fiae-2024-winter-ae1-a02-a"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Ein Betreiber eines Flugreservierungssystems überarbeitet die Speicherarchitektur für Buchungs- und Verwaltungsdaten. Für drei fachlich getrennte Speicherbedarfe stehen die Konzepte DAS, NAS und SAN zur Auswahl. DAS bezeichnet einen Blockspeicher, der direkt an genau einen Server angebunden ist. NAS stellt einen dateibasierten Speicherzugriff über das vorhandene Verwaltungsnetz bereit. SAN stellt einen blockbasierten Speicherzugriff über ein dediziertes Speichernetz bereit.","typ":"absatz"},{"text":"Bedarf X: Ein einzelner, vom Wirkbetrieb getrennter Testserver benötigt einen lokal angebundenen Speicher für eine isolierte Kopie der Buchungsdatenbank; kein anderer Server greift darauf zu.\nBedarf Y: Mehrere Mitarbeitende der Verwaltung sollen Auswertungsberichte und Bürodokumente als gemeinsame Dateien über das Verwaltungsnetz ablegen und abrufen.\nBedarf Z: Ein Verbund produktiver Datenbankserver muss hochverfügbar und mit sehr geringer Latenz gleichzeitig blockweise auf denselben Buchungsdatenbestand zugreifen, ohne das allgemeine Firmennetz zu belasten.","typ":"absatz"},{"text":"Ordnen Sie jedem Bedarf genau eines der drei Konzepte zu und begründen Sie jede Zuordnung mit genau zwei unterschiedlichen, auf das jeweilige Szenario bezogenen Gründen. Tragen Sie Ihre Ergebnisse in die folgende Tabelle ein.","typ":"absatz"},{"kopf":["Speicherbedarf","Zugeordnetes Konzept","Begründung (zwei Gründe)"],"typ":"tabelle","zeilen":[["Bedarf X","",""],["Bedarf Y","",""],["Bedarf Z","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-begruenden-tabelle-03","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Bewertung: je Zeile 1 Punkt für die richtige Zuordnung sowie je 1 Punkt für jeden der zwei tragfähigen, szenariogebundenen Gründe (2 Punkte), insgesamt exakt 9 Punkte. Fachlich gleichwertige einzelne Gründe sind anzuerkennen.","typ":"absatz"},{"text":"Bedarf X: DAS (1 P). Gründe: Nur der eine isolierte Testserver nutzt den Speicher, sodass keine Netzfreigabe erforderlich ist (1 P); die direkte Blockanbindung hält die Testkopie sauber vom Wirkbetrieb getrennt (1 P).\nBedarf Y: NAS (1 P). Gründe: Mehrere Mitarbeitende benötigen gemeinsamen Dateizugriff auf dieselben Dokumente und Berichte (1 P); der dateibasierte Zugriff nutzt das bereits vorhandene Verwaltungsnetz ohne zusätzliche Speicherinfrastruktur (1 P).\nBedarf Z: SAN (1 P). Gründe: Der blockbasierte Zugriff über ein dediziertes Speichernetz erlaubt mehreren produktiven Datenbankservern gleichzeitig hochverfügbaren Zugriff mit sehr geringer Latenz (1 P); das getrennte Speichernetz entlastet das allgemeine Firmennetz von diesem Datenbankverkehr (1 P).","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.begruenden","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":9,"punkterahmen":{"max":9,"min":9},"quellen":["ap2-fiae-2024-winter-ae1-a02-a"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Eine Landesjustizverwaltung überführt ihre bislang papiergebundenen Gerichtsakten in eine digitale Aktenhaltung. Für drei unterschiedliche Bearbeitungssituationen stehen drei genau beschriebene Speicherprofile zur Auswahl. Ordnen Sie jedem Einsatzfall genau ein passendes Profil zu. Tragen Sie in der Tabelle je Einsatzfall die Profilkennung sowie genau zwei kurze, aus den Vorgaben ableitbare Zuordnungsmerkmale ein.","typ":"absatz"},{"text":"Profil P1: Ein Datenträger ist über einen internen Controller unmittelbar an einen einzigen Arbeitsplatzrechner angebunden. Der Zugriff erfolgt blockbasiert, es besteht keine Netzfreigabe, und die Reichweite bleibt auf dieses eine Gerät beschränkt.\nProfil P2: Ein Speichergerät stellt Ordner und Dateien über das vorhandene Verwaltungsnetz bereit. Der Zugriff erfolgt dateibasiert, mehrere Beschäftigte nutzen gemeinsame Freigaben, die Datenmengen sind moderat.\nProfil P3: Mehrere Server greifen blockbasiert über ein eigenes, vom Verwaltungsnetz getrenntes Speichernetz auf konsolidierten Speicher zu. Die Übertragungsrate ist sehr hoch, die Latenz ist gering.","typ":"absatz"},{"text":"Einsatzfall A: An einem einzelnen Digitalisierungsplatz werden Bestandsakten gescannt und sollen ohne Netzabhängigkeit lokal blockweise abgelegt werden. Einsatzfall B: Mehrere Sachbearbeitende sollen laufende Aktenvorgänge über das Verwaltungsnetz als gemeinsame Dateien öffnen und bearbeiten. Einsatzfall C: Ein Verbund aus Datenbank- und Dokumentenservern benötigt konsolidierten, hochperformanten Blockspeicher, der über ein getrenntes Netz bereitsteht.","typ":"absatz"},{"text":"Tabelle:","typ":"ueberschrift"},{"kopf":["Einsatzfall","Profilkennung","Zwei Zuordnungsmerkmale"],"typ":"tabelle","zeilen":[["A","",""],["B","",""],["C","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-zuordnen-tabelle-01","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Vollständige, zeilenrichtige Zuordnung, gebündelt exakt 9 Punkte (je Zeile 1 Punkt Zuordnung, je Merkmal 1 Punkt).","typ":"absatz"},{"text":"A → P1 (DAS): (1) blockbasierter Zugriff; (2) direkt an genau einen Host angebunden, keine Netzanbindung.\nB → P2 (NAS): (1) dateibasierter Zugriff; (2) gemeinsame Freigaben mehrerer Nutzer über das Verwaltungsnetz.\nC → P3 (SAN): (1) blockbasierter Zugriff über ein dediziertes, getrenntes Speichernetz; (2) hohe Übertragungsrate und geringe Latenz für konsolidierten Speicher mehrerer Server.","typ":"absatz"},{"text":"Fachlich gleichwertige einzelne Merkmale, die die jeweilige Zugriffsart, Verbindung oder Reichweite treffen, sind anzuerkennen. P3 bildet SAN mit blockbasiertem Zugriff über ein dediziertes Speichernetz trennscharf ab; P1 (DAS) und P2 (NAS) grenzen sich über direkte Einzelanbindung bzw. dateibasierten Netzzugriff ab.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.zuordnen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":9,"punkterahmen":{"max":9,"min":9},"quellen":["ap2-fiae-2024-winter-ae1-a02-a"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Ein Studio für Spieleentwicklung richtet seine Speicherumgebung für unterschiedliche Arbeitsschritte neu ein. Für drei Einsatzfälle stehen drei vollständig beschriebene Speicherprofile bereit. Ordnen Sie jedem Einsatzfall genau ein passendes Profil zu. Tragen Sie in der Tabelle je Einsatzfall die Profilkennung sowie genau zwei kurze, aus den Vorgaben ableitbare Zuordnungsmerkmale ein.","typ":"absatz"},{"text":"Profil G1: Ein RAID-Gehäuse ist über einen internen Anschluss unmittelbar mit einem einzigen Build-Rechner verbunden. Der Zugriff erfolgt blockbasiert, es gibt keine Netzfreigabe, die Nutzung ist auf dieses eine Gerät begrenzt. Profil G2: Eine Netzwerkablage stellt Projektordner und Asset-Dateien über das Studio-Netz bereit. Der Zugriff erfolgt dateibasiert, viele Teammitglieder arbeiten über gemeinsame Freigaben, die Datenmengen sind mittelgroß. Profil G3: Mehrere Server greifen blockbasiert über ein eigenes, vom Arbeitsnetz getrenntes Speichernetz auf konsolidierten Speicher zu. Die Datenrate ist sehr hoch, die Latenz bleibt niedrig.","typ":"absatz"},{"text":"Einsatzfall A: Ein einzelner Build-Server benötigt schnellen lokalen Blockspeicher für Kompiliervorgänge, ohne von einem Netz abhängig zu sein. Einsatzfall B: Ein verteiltes Entwicklerteam soll gemeinsam auf Grafik- und Audio-Assets als Dateien zugreifen und diese austauschen. Einsatzfall C: Mehrere Server der Continuous-Integration-Umgebung benötigen konsolidierten Hochleistungs-Blockspeicher, der über ein getrenntes Netz angebunden ist.","typ":"absatz"},{"text":"Tabelle:","typ":"ueberschrift"},{"kopf":["Einsatzfall","Profilkennung","Zwei Zuordnungsmerkmale"],"typ":"tabelle","zeilen":[["A","",""],["B","",""],["C","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-zuordnen-tabelle-02","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Vollständige, zeilenrichtige Zuordnung, gebündelt exakt 9 Punkte (je Zeile 1 Punkt Zuordnung, je Merkmal 1 Punkt).","typ":"absatz"},{"text":"A → G1 (DAS): (1) blockbasierter Zugriff; (2) direkte Anbindung an einen einzigen Host ohne Netzabhängigkeit.\nB → G2 (NAS): (1) dateibasierter Zugriff; (2) gemeinsame Freigaben für ein verteiltes Team über das Studio-Netz.\nC → G3 (SAN): (1) blockbasierter Zugriff über ein dediziertes, getrenntes Speichernetz; (2) sehr hohe Datenrate und niedrige Latenz für mehrere Server auf konsolidiertem Speicher.","typ":"absatz"},{"text":"Fachlich gleichwertige einzelne Merkmale zu Zugriffsart, Verbindung oder Reichweite sind anzuerkennen. G3 bildet SAN trennscharf ab; G1 (DAS) und G2 (NAS) unterscheiden sich über direkte Einzelanbindung bzw. dateibasierten Netzzugriff.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.zuordnen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":9,"punkterahmen":{"max":9,"min":9},"quellen":["ap2-fiae-2024-winter-ae1-a02-a"]},{"artefakt_id":"artefakt.tabelle","aufgabe":[{"text":"Ein Hotel modernisiert die Speicherung seiner Videosicherheitsaufzeichnungen. Für drei Einsatzfälle stehen drei genau beschriebene Speicherprofile zur Verfügung. Ordnen Sie jedem Einsatzfall genau ein passendes Profil zu. Tragen Sie in der Tabelle je Einsatzfall die Profilkennung sowie genau zwei kurze, aus den Vorgaben ableitbare Zuordnungsmerkmale ein.","typ":"absatz"},{"text":"Profil V1: Ein Datenträger ist unmittelbar im einzelnen Aufnahmerecorder verbaut. Der Zugriff erfolgt blockbasiert, es gibt keine Netzfreigabe, und die Nutzung beschränkt sich auf genau dieses Gerät. Profil V2: Ein Speichergerät stellt aufgezeichnete Videodateien über das Hausnetz bereit. Der Zugriff erfolgt dateibasiert, mehrere befugte Stellen nutzen gemeinsame Freigaben, die Datenmengen sind moderat. Profil V3: Mehrere Aufzeichnungsserver schreiben blockbasiert über ein eigenes, vom Hausnetz getrenntes Speichernetz auf konsolidierten Speicher. Die Datenrate ist sehr hoch, die Latenz ist gering.","typ":"absatz"},{"text":"Einsatzfall A: Eine einzelne Kamerastation mit lokalem Recorder soll ihre Aufzeichnung direkt und ohne Netzanbindung blockweise sichern.\nEinsatzfall B: Rezeption und Sicherheitsdienst sollen bereits aufgezeichnete Videodateien gemeinsam über das Hausnetz einsehen.\nEinsatzfall C: Viele hochauflösende Kameras erzeugen fortlaufende Datenströme, die mehrere Server über ein getrenntes Speichernetz blockweise auf konsolidierten Speicher schreiben.","typ":"absatz"},{"text":"Tabelle:","typ":"ueberschrift"},{"kopf":["Einsatzfall","Profilkennung","Zwei Zuordnungsmerkmale"],"typ":"tabelle","zeilen":[["A","",""],["B","",""],["C","",""]]}],"beispiel_id":"bsp-storage-area-network-zuordnen-tabelle-03","freigabeart":"maschinell","loesung":[{"text":"Vollständige, zeilenrichtige Zuordnung, gebündelt exakt 9 Punkte (je Zeile 1 Punkt Zuordnung, je Merkmal 1 Punkt).","typ":"absatz"},{"text":"A → V1 (DAS): (1) blockbasierter Zugriff; (2) direkt im einzelnen Recorder verbaut, keine Netzanbindung.\nB → V2 (NAS): (1) dateibasierter Zugriff auf Videodateien; (2) gemeinsame Freigaben mehrerer Stellen über das Hausnetz.\nC → V3 (SAN): (1) blockbasierter Zugriff über ein dediziertes, getrenntes Speichernetz; (2) sehr hohe Datenrate und geringe Latenz für mehrere Server auf konsolidiertem Speicher.","typ":"absatz"},{"text":"Fachlich gleichwertige einzelne Merkmale zu Zugriffsart, Verbindung oder Reichweite sind anzuerkennen. V3 bildet SAN mit blockbasiertem Zugriff über ein dediziertes Speichernetz trennscharf ab; V1 (DAS) und V2 (NAS) grenzen sich über direkte Einzelanbindung bzw. dateibasierten Netzzugriff ab.","typ":"absatz"}],"operator_id":"operator.zuordnen","pruefungszuordnung":{"berufe":["FIAE"],"teil":"AP2"},"punkte":9,"punkterahmen":{"max":9,"min":9},"quellen":["ap2-fiae-2024-winter-ae1-a02-a"]}],"konzept_id":"fachkonzept.storage-area-network","schema_version":3}